solo.corona
Fotografie // 2020 // Größe variabel // Auflage 3+1
„Bald wird jeder von uns jemanden kennen, der an Corona gestorben ist.“
Kanzler Sebastian Kurz, 30. März 2020
Im März 2020 veränderte die Corona-Pandemie das Leben in einem bis dahin unvorstellbaren Ausmaß. Kontaktbeschränkungen, Lockdowns und „Social Distancing“ bestimmten den Alltag. Begegnungen wurden vermieden, Berührungen zur Ausnahme. Öffentliche Räume, einst Orte des sozialen Lebens, wirkten plötzlich fremd, leer und potenziell bedrohlich.
Die gesellschaftlichen und persönlichen Folgen dieser Zeit reichen weit über die gesundheitliche Krise hinaus. Isolation, Einsamkeit, Zukunftsängste und Unsicherheit prägten den Alltag.
Katharina Acht hält diese außergewöhnliche Zeit fotografisch fest und verarbeitet die Erfahrung von Stillstand und Ungewissheit. Während des ersten Lockdowns im März 2020 fotografiert sie sich selbst in den menschenleeren Straßen von Linz sowie in verlassenen Cafés, Restaurants und Bars. Die Bilder zeigen Orte, die ihrer gewohnten Funktion beraubt scheinen. Inmitten der Leere wird die einzelne Person zum Sinnbild für Isolation, Verletzlichkeit und die Suche nach Orientierung in einer Zeit des Ausnahmezustands.
Serien
Solo.Corona Linz // Linz
Solo.Landtmann // Wien
Solo.Meier // Linz
Solo.Mozart // Wien
Solo.Crossfields // Wien
Solo.Kaufmanns // Linz
Solo.Josef // Linz














